Vorwort... 5
1. Einleitung... 8
2. Die Bergpredigt – Matthäus Kap.5-7... 11
Kapitel 5... 11
Kapitel 6... 16
Kapitel 7... 20
3. Kommentar und Texterläuterungen... 24
3.1. Allgemeine Vorbemerkungen - Die Bibel und das persönliches
Leben... 24
3.2. Einführung in den Text der Bergpredigt... 25
3.2.1. Die Glücklich-Preisungen ( Mt 5,1-12 )... 25
3.2.2 Das Grundanliegen der Predigt Jesu - Weisheit, Heil, Glück,
Rettung, Freude und Hoffnung für alle Menschen ( Mt 5, 13 - 16
)... 28
3.2.3. Erklärende Worte zu den Zehn Geboten (Mt 5,17-48)... 29
3.2.3.1. „ Du sollst nicht morden ! „ - aber noch mehr:
nicht beschimpfen, verfluchen, demütigen, psychisch verletzten
(Mt 5, 21 - 26)... 30
3.2.3.2. „ Du sollst nicht Ehebrechen ! „ - Gefahren für
eine Partnerschaft zwischen Frau und Mann (Mt 5, 27-32)... 34
3.2.3.3. Ehescheidung ( Mt 5,31-32 )... 38
3.2.3.4. Glaubwürdigkeit und Wahrhaftigkeit ( Mt 5,33-37 )...
42
3.2.3.5. Eine friedvolle und gerechte Alternative zu „ Aug für
Aug, Zahn für Zahn „
(Mt 5,38-42)... 44
3.2.3.6. Behandle deine Mitmenschen und auch deine Feinde respektvoll
(Mt 5,43-48)... 49
3.2.4. Die Weisung zur Gottes - und Menschenliebe (Mt6,1-34)... 50
3.2.4.1. Gerechtigkeit, Wohltätigkeit und soziales Handeln (Mt
6,1-4)... 51
3.2.4.2. Gebet, Meditation und Kontemplation (Mt 6,5-15)... 52
3.2.4.2.1. Das Gebet Jesu - „Unser himmlische(r) Vater/ Mutter/
Schöpfer„ (Mt 6,9-13)... 53
3.2.4.3. Fasten, Versöhnung und Befreiung ( Mt 6,16-18 )... 60
3.2.4.4. „Sammeln himmlischer Schätze„ und Vertrauen
auf Gottes Hilfe und Segen setzen (Mt 6,19-34)... 62
3.2.5. Worte für einen sinnvolles und intensives Leben (Mt 7,1-23)...
68
3.2.5.1. „Urteilt nicht „über andere„ –
erkennt euch selbst (Mt 7,1-5)... 68
3.2.5.2. Kein „Heiligtum für Hunde„ - Distanz zu
unmenschliche Riten und Kulten (Mt 7,6)... 69
3.2.5.3. Vertrauensvolles Bitten an Gott (Mt 7, 7-11)... 72
3.2.5.4. Die Suche nach der „Goldenen Mitte„(Mt 6,12)...
72
3.2.5. Die Wahl zwischen dem „engem Pfad„ und der „breiter
Straße„
(Mt 7, 13f.)... 75
3.2.5.6. Wer sind die „falschen Propheten„? (Mt 7,15-23)...
77
3.3. Die Gründe für ein Handeln nach dem Wort Jesu - eine
Bildrede vom „Hausbau„ als Ausklang der Predigt (Mt 7,24-27)...
79
3.3.1. Reaktion der Hörer auf die Predigt Jesu ( Mt 7,28f. )...
80
4. Perspektiven, Orientierung und Konsequenzen aus der neu übersetzten
Bergpredigt (Mt 5-7)... 82
4.1. Eine neue christliche Ethik... 86
4.2. Impulse für Kirche und Theologie... 89
4.3. Die neue Bergpredigt – der christlicher Beitrag in der
Suche nach einem gemeinensamen Weltethos... 92
4.4 Die neue Bergpredigt im Religions- und Ethikunterricht... 97
4.5 Weisheit, Glück und göttlicher Segen für jeden
Menschen... 103
5. Literaturverzeichnis... 104
5.1. Quellen, Lexika, Grammatik... 104
5.2. Verfasser- und Vielverfasserschriften... 104
6. Abkürzungsverzeichnis... 104
Die Bibel... 104
Allgemeines... 104
Vorwort
Die Bergpredigt (Mt 5-7) gehört zu den schönsten
Texten der Bibel. Sie enthält tiefe Lebensweisheiten, aufbauende
Worte; sie gibt Anregungen und Impulse auch für unsere heutige
Zeit am Beginn des Dritten Jahrtausend.
An der Wende vom dritten ins vierte Jahrhundert n. Chr. wurden leider
viele Bibelstellen, so auch bei den Evangelientexten, vom altgriechischen
Urtext ausgehend nicht genau und manchmal völlig falsch ins Lateinische
übersetzt.
Diese Verfälschungen der Bibelstellen haben beispielsweise bei
den Evangelien bewirkt, dass ein anderes Jesus-Bild zum Vorschein
kam, welches nicht der ursprünglichen Intension der Verfasser
entsprach und daher auch nicht auf diese Weise den Lesern und Hörern
der Urgemeinde vermittelt wurde.
Bis heute befinden sich diese verfälschten Texte in allen herkömmlichen
Übersetzungen. Da hat auch jene Reformbestrebung nach dem Zweiten
Vatikanischen Konzil (1962-1965) mit ihren Fachleuten, die die Bibel
als sog. „Einheitsübesetzung“ (1980) aus den hebräischen
und griechischen Urtexten übersetzen, keine überzeugenden
„Worte Jesu“ zum Vorschein gebracht, weil die notwendigen
Korrekturen bei den Evangelien-Texten eben nicht durchgeführt
wurden.
Dies trifft leider ebenso bei den übrigen herkömmlichen
Evanglien-Übersetzungen zu, wie ich es bereits in meiner Veröffentlichung
(Das kastrierte Evangelium, 1996, Das befreite Evangelium, 2. Aufl.
2007) ausführlich dargelegt habe.
Daher finden wir auch in den herkömmlichen Übersetzungen
der Bergpredigt, Kapitel 5. bis 7. des Matthäus-Evangelium, diese
Entfremdungen von den ursprünglichen Texten und seiner Intension.
Im Text der Bergpredigt-Neu wurden die Fehler von mir korrigiert und
so finden Sie, liebe Leserin, lieber Leser, diese Verfremdungen der
Übersetzung nicht mehr.
Den Bibelkennern wird daher sofort auffallen, dass diese „Worte
Jesu“ völlig anders klingen, wobei ich festhalten möchte,
dass ich als Bibeltheologe und Exeget mich streng an die altgriechische
Textvorlage (The Greek New Testament. Hrsg. Kurt Aland u. a., 3. Aufl.,
Stuttgart, 1975) und ihre grammatikalische Grundstruktur gehalten
habe.
Die altgriechische Textvorlage der neutestamentlichen Schriften hat
zwar in den vielen Jahrhunderten beim Abschreiben kleine Veränderungen
erhalten. So kann es sein, dass ein und derselbe altgriechische Bibelvers
verschiedene sog. „Varianten„ hat, weil beim wiederholten
händischen Übertragen (es gab ja damals keinen Photokopierer)
die Schreiber bei diesen Texten eigene Ergänzungen, stilistische
Glättungen, Harmonisierungen, etc. durchführt haben und
bei anderen nicht.
Deshalb hat die Bibelwissenschaft eine Methode entwickelt, mit der
man die sog. „ursprüngliche Leseart„ jenes Verses
aus den oft unterschiedlichen altgriechischen Texten herausfiltern
kann. („Zwölf Grundregeln für die textkritische Arbeit„;
vgl. Kurt Aland/ Barbara Aland, Der Text des Neuen Testaments, S.
284f.)
So habe ich natürlich bei dieser neuen Übersetzung auch
die „ursprüngliche Leseart„ d.h. den ältesten
altgriechischen Text als Vorlage verwendet und nicht mit jenen Textvarianten
gearbeitet, die vom Original durch Ergänzungen, stilistische
Veränderungen, etc. abweichen.
Zur Erklärung dieser neuen Übersetzung möchte ich Ihnen
liebe Leser sagen, dass ich bei vielen Worten eine Fußnote gesetzt
habe, wo eine oder mehrere weitere Bedeutungen angeführt werden.
So können Sie selbstständig überlegen und sich an der
Suche nach dem ursprünglichen Sinn und Bedeutung des Wortes Jesu
beteiligen. Weiters eröffnen diese weiteren Wortbedeutungen die
Möglichkeit, das Beutungsfeld dieses betreffenden altgriechischen
Wortes besser zu erkennen.
Ein Wort, oder eine Satzgruppe in der Klammer mit den Zeichen „Erg.
JDZ„ (....; Erg. JDZ ) heißt, dass ich an diese Stelle
zu Abrundung und Klarheit der deutschen Übersetzung jene Ergänzung
hinzugefügt habe, ohne jedoch dabei, wie ich hoffe, den ursprünglichen
Wortsinn, oder die Aussageabsicht des Verfassers zu verändern.
Meiner Überzeugung nach sollte jede(r) ÜbersetzerIn biblischer
Texte streben, eine gute, klare und überzeugende Übersetzung
aus dem altgriechische Urtext, d.h. aus ursprünglicher Leseart
heraus, zu erarbeiten und das wirkliche Anliegen (den sog. “ursprünglichen
Wortsinn„) der Verfasser „zum Leben zu erwecken.“
Bei den Evangelien sollte in der Übersetzung der historisch von
seiner Jüngerschaft bezeugte Jesus, der Christus, sichtbar werden
und nicht eine Kunstfigur, die sich als das Produkt einer bestimmten
ideologisch-geprägten Richtung ergibt, wo ein fremdes Bild aus
gezielten, machtpolitischen Überlegungen kirchlicher Führungskräfte
heraus der Person Jesu und Seinen Worten „übergestülpt„
wurde.
Mein Ziel, welches ich bei der Übersetzung jenes einzelnen Bibelverses
mit großer Intensität verfolge, ist es, ein Grundverständnis
für die Bibel zu wecken, damit seine stets aktuelle Bedeutung
besser erkannt werden kann.
Daher möchte ich auch mit der Bergpredigt-Neu Impulse für
das Alltagsleben geben.
Bei dieser Übersetzungsarbeit ist es für mich eine große
persönliche Herausforderung, diesen ursprünglichen Wortsinn
des Verfassers (Was wollte der Schreiber des Textes wirklich sagen?)
zu ergründen und seine Bedeutung für unsere heutige Zeit
zu entdecken, wo wir oft nach einer klaren Orientierung in dieser
Gesellschaft suchen.
Es ist dies eine ökumenische-offene Übersetzung der Bergpredigt,
da ich alle christlichen Kirchen und darüber hinaus einlade,
mit mir zusammen nach dem ursprünglichen Wortlaut der Bergpredigt
zu forschen, um einen für die Leser hilfreichen, alltagsbezogenen
und logisch-verständlichen Text zu erzielen.
Daher will die Bergpredigt-Neu eine evangeliengemäße Übersetzung
sein, die einerseits in die Gesamtkomposition des Matthäus-Evangeliums
passt, und andererseits auch das Ziel der anderen Evangelien überzeugend
darlegt: die frohmachende Botschaft Jesu Christi, seine Worte an die
Menschen von gestern, heute und morgen.
Indem wir uns von diesen Texten im Inneren berühren lassen, können
sich möglicher Weise Herzen öffnen und Horizonte weiten.
Vielleicht können Sie an sich selbst entdecken, wie sich durch
ein meditatives Lesen und Hören dieser Texte in ihrem Leben eine
positiv-verändernde Dynamik und tief empfundene Lebensfreude
entwickelt.
Johannes Dietl-Zeiner
Köstendorf b. Salzburg
Dezember 2007
Johannes Dietl-Zeiner: Die Bergpredigt –
Neu (Matthäus Kap. 5-7).
Weiheit, Glück und Segen für alle.
Eine analytisch-textkritische Bibelübersetzung
mit Kommentar, Perspektiven und Impulsen.
Erste Auflage
Köstendorf 2004
© Eigenverlag – Mag. Johannes Dietl-Zeiner
Alle Rechte vorbehalten
Adresse: Joseph Mösl-Straße 8/9, A-5203 Köstendorf,
Austria
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