Die Bergpredigt - Neu
( Matthäus Kap. 5-7 )


Weisheit, Glück und Segen für alle.
Eine analytisch-textkritische Übersetzung
mit Kommentar, Perspektiven und Impulsen.
von
Johannes Dietl-Zeiner


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Inhaltsverzeichnis

Vorwort... 5
1. Einleitung... 8
2. Die Bergpredigt – Matthäus Kap.5-7... 11
Kapitel 5... 11
Kapitel 6... 16
Kapitel 7... 20
3. Kommentar und Texterläuterungen... 24
3.1. Allgemeine Vorbemerkungen - Die Bibel und das persönliches Leben... 24
3.2. Einführung in den Text der Bergpredigt... 25
3.2.1. Die Glücklich-Preisungen ( Mt 5,1-12 )... 25
3.2.2 Das Grundanliegen der Predigt Jesu - Weisheit, Heil, Glück, Rettung, Freude und Hoffnung für alle Menschen ( Mt 5, 13 - 16 )... 28
3.2.3. Erklärende Worte zu den Zehn Geboten (Mt 5,17-48)... 29
3.2.3.1. „ Du sollst nicht morden ! „ - aber noch mehr: nicht beschimpfen, verfluchen, demütigen, psychisch verletzten (Mt 5, 21 - 26)... 30
3.2.3.2. „ Du sollst nicht Ehebrechen ! „ - Gefahren für eine Partnerschaft zwischen Frau und Mann (Mt 5, 27-32)... 34
3.2.3.3. Ehescheidung ( Mt 5,31-32 )... 38
3.2.3.4. Glaubwürdigkeit und Wahrhaftigkeit ( Mt 5,33-37 )... 42
3.2.3.5. Eine friedvolle und gerechte Alternative zu „ Aug für Aug, Zahn für Zahn „
(Mt 5,38-42)... 44
3.2.3.6. Behandle deine Mitmenschen und auch deine Feinde respektvoll (Mt 5,43-48)... 49
3.2.4. Die Weisung zur Gottes - und Menschenliebe (Mt6,1-34)... 50
3.2.4.1. Gerechtigkeit, Wohltätigkeit und soziales Handeln (Mt 6,1-4)... 51
3.2.4.2. Gebet, Meditation und Kontemplation (Mt 6,5-15)... 52
3.2.4.2.1. Das Gebet Jesu - „Unser himmlische(r) Vater/ Mutter/ Schöpfer„ (Mt 6,9-13)... 53
3.2.4.3. Fasten, Versöhnung und Befreiung ( Mt 6,16-18 )... 60
3.2.4.4. „Sammeln himmlischer Schätze„ und Vertrauen auf Gottes Hilfe und Segen setzen (Mt 6,19-34)... 62
3.2.5. Worte für einen sinnvolles und intensives Leben (Mt 7,1-23)... 68
3.2.5.1. „Urteilt nicht „über andere„ – erkennt euch selbst (Mt 7,1-5)... 68
3.2.5.2. Kein „Heiligtum für Hunde„ - Distanz zu unmenschliche Riten und Kulten (Mt 7,6)... 69
3.2.5.3. Vertrauensvolles Bitten an Gott (Mt 7, 7-11)... 72
3.2.5.4. Die Suche nach der „Goldenen Mitte„(Mt 6,12)... 72
3.2.5. Die Wahl zwischen dem „engem Pfad„ und der „breiter Straße„
(Mt 7, 13f.)... 75
3.2.5.6. Wer sind die „falschen Propheten„? (Mt 7,15-23)... 77
3.3. Die Gründe für ein Handeln nach dem Wort Jesu - eine Bildrede vom „Hausbau„ als Ausklang der Predigt (Mt 7,24-27)... 79
3.3.1. Reaktion der Hörer auf die Predigt Jesu ( Mt 7,28f. )... 80
4. Perspektiven, Orientierung und Konsequenzen aus der neu übersetzten Bergpredigt (Mt 5-7)... 82
4.1. Eine neue christliche Ethik... 86
4.2. Impulse für Kirche und Theologie... 89
4.3. Die neue Bergpredigt – der christlicher Beitrag in der Suche nach einem gemeinensamen Weltethos... 92
4.4 Die neue Bergpredigt im Religions- und Ethikunterricht... 97
4.5 Weisheit, Glück und göttlicher Segen für jeden Menschen... 103
5. Literaturverzeichnis... 104
5.1. Quellen, Lexika, Grammatik... 104
5.2. Verfasser- und Vielverfasserschriften... 104
6. Abkürzungsverzeichnis... 104
Die Bibel... 104
Allgemeines... 104


Vorwort


Die Bergpredigt (Mt 5-7) gehört zu den schönsten Texten der Bibel. Sie enthält tiefe Lebensweisheiten, aufbauende Worte; sie gibt Anregungen und Impulse auch für unsere heutige Zeit am Beginn des Dritten Jahrtausend.
An der Wende vom dritten ins vierte Jahrhundert n. Chr. wurden leider viele Bibelstellen, so auch bei den Evangelientexten, vom altgriechischen Urtext ausgehend nicht genau und manchmal völlig falsch ins Lateinische übersetzt.
Diese Verfälschungen der Bibelstellen haben beispielsweise bei den Evangelien bewirkt, dass ein anderes Jesus-Bild zum Vorschein kam, welches nicht der ursprünglichen Intension der Verfasser entsprach und daher auch nicht auf diese Weise den Lesern und Hörern der Urgemeinde vermittelt wurde.
Bis heute befinden sich diese verfälschten Texte in allen herkömmlichen Übersetzungen. Da hat auch jene Reformbestrebung nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) mit ihren Fachleuten, die die Bibel als sog. „Einheitsübesetzung“ (1980) aus den hebräischen und griechischen Urtexten übersetzen, keine überzeugenden „Worte Jesu“ zum Vorschein gebracht, weil die notwendigen Korrekturen bei den Evangelien-Texten eben nicht durchgeführt wurden.
Dies trifft leider ebenso bei den übrigen herkömmlichen Evanglien-Übersetzungen zu, wie ich es bereits in meiner Veröffentlichung (Das kastrierte Evangelium, 1996, Das befreite Evangelium, 2. Aufl. 2007) ausführlich dargelegt habe.
Daher finden wir auch in den herkömmlichen Übersetzungen der Bergpredigt, Kapitel 5. bis 7. des Matthäus-Evangelium, diese Entfremdungen von den ursprünglichen Texten und seiner Intension.
Im Text der Bergpredigt-Neu wurden die Fehler von mir korrigiert und so finden Sie, liebe Leserin, lieber Leser, diese Verfremdungen der Übersetzung nicht mehr.
Den Bibelkennern wird daher sofort auffallen, dass diese „Worte Jesu“ völlig anders klingen, wobei ich festhalten möchte, dass ich als Bibeltheologe und Exeget mich streng an die altgriechische Textvorlage (The Greek New Testament. Hrsg. Kurt Aland u. a., 3. Aufl., Stuttgart, 1975) und ihre grammatikalische Grundstruktur gehalten habe.
Die altgriechische Textvorlage der neutestamentlichen Schriften hat zwar in den vielen Jahrhunderten beim Abschreiben kleine Veränderungen erhalten. So kann es sein, dass ein und derselbe altgriechische Bibelvers verschiedene sog. „Varianten„ hat, weil beim wiederholten händischen Übertragen (es gab ja damals keinen Photokopierer) die Schreiber bei diesen Texten eigene Ergänzungen, stilistische Glättungen, Harmonisierungen, etc. durchführt haben und bei anderen nicht.
Deshalb hat die Bibelwissenschaft eine Methode entwickelt, mit der man die sog. „ursprüngliche Leseart„ jenes Verses aus den oft unterschiedlichen altgriechischen Texten herausfiltern kann. („Zwölf Grundregeln für die textkritische Arbeit„; vgl. Kurt Aland/ Barbara Aland, Der Text des Neuen Testaments, S. 284f.)
So habe ich natürlich bei dieser neuen Übersetzung auch die „ursprüngliche Leseart„ d.h. den ältesten altgriechischen Text als Vorlage verwendet und nicht mit jenen Textvarianten gearbeitet, die vom Original durch Ergänzungen, stilistische Veränderungen, etc. abweichen.
Zur Erklärung dieser neuen Übersetzung möchte ich Ihnen liebe Leser sagen, dass ich bei vielen Worten eine Fußnote gesetzt habe, wo eine oder mehrere weitere Bedeutungen angeführt werden. So können Sie selbstständig überlegen und sich an der Suche nach dem ursprünglichen Sinn und Bedeutung des Wortes Jesu beteiligen. Weiters eröffnen diese weiteren Wortbedeutungen die Möglichkeit, das Beutungsfeld dieses betreffenden altgriechischen Wortes besser zu erkennen.
Ein Wort, oder eine Satzgruppe in der Klammer mit den Zeichen „Erg. JDZ„ (....; Erg. JDZ ) heißt, dass ich an diese Stelle zu Abrundung und Klarheit der deutschen Übersetzung jene Ergänzung hinzugefügt habe, ohne jedoch dabei, wie ich hoffe, den ursprünglichen Wortsinn, oder die Aussageabsicht des Verfassers zu verändern.
Meiner Überzeugung nach sollte jede(r) ÜbersetzerIn biblischer Texte streben, eine gute, klare und überzeugende Übersetzung aus dem altgriechische Urtext, d.h. aus ursprünglicher Leseart heraus, zu erarbeiten und das wirkliche Anliegen (den sog. “ursprünglichen Wortsinn„) der Verfasser „zum Leben zu erwecken.“
Bei den Evangelien sollte in der Übersetzung der historisch von seiner Jüngerschaft bezeugte Jesus, der Christus, sichtbar werden und nicht eine Kunstfigur, die sich als das Produkt einer bestimmten ideologisch-geprägten Richtung ergibt, wo ein fremdes Bild aus gezielten, machtpolitischen Überlegungen kirchlicher Führungskräfte heraus der Person Jesu und Seinen Worten „übergestülpt„ wurde.
Mein Ziel, welches ich bei der Übersetzung jenes einzelnen Bibelverses mit großer Intensität verfolge, ist es, ein Grundverständnis für die Bibel zu wecken, damit seine stets aktuelle Bedeutung besser erkannt werden kann.
Daher möchte ich auch mit der Bergpredigt-Neu Impulse für das Alltagsleben geben.
Bei dieser Übersetzungsarbeit ist es für mich eine große persönliche Herausforderung, diesen ursprünglichen Wortsinn des Verfassers (Was wollte der Schreiber des Textes wirklich sagen?) zu ergründen und seine Bedeutung für unsere heutige Zeit zu entdecken, wo wir oft nach einer klaren Orientierung in dieser Gesellschaft suchen.
Es ist dies eine ökumenische-offene Übersetzung der Bergpredigt, da ich alle christlichen Kirchen und darüber hinaus einlade, mit mir zusammen nach dem ursprünglichen Wortlaut der Bergpredigt zu forschen, um einen für die Leser hilfreichen, alltagsbezogenen und logisch-verständlichen Text zu erzielen.
Daher will die Bergpredigt-Neu eine evangeliengemäße Übersetzung sein, die einerseits in die Gesamtkomposition des Matthäus-Evangeliums passt, und andererseits auch das Ziel der anderen Evangelien überzeugend darlegt: die frohmachende Botschaft Jesu Christi, seine Worte an die Menschen von gestern, heute und morgen.
Indem wir uns von diesen Texten im Inneren berühren lassen, können sich möglicher Weise Herzen öffnen und Horizonte weiten. Vielleicht können Sie an sich selbst entdecken, wie sich durch ein meditatives Lesen und Hören dieser Texte in ihrem Leben eine positiv-verändernde Dynamik und tief empfundene Lebensfreude entwickelt.

Johannes Dietl-Zeiner

Köstendorf b. Salzburg
Dezember 2007


Johannes Dietl-Zeiner: Die Bergpredigt – Neu (Matthäus Kap. 5-7).
Weiheit, Glück und Segen für alle.
Eine analytisch-textkritische Bibelübersetzung
mit Kommentar, Perspektiven und Impulsen.
Erste Auflage
Köstendorf 2004
© Eigenverlag – Mag. Johannes Dietl-Zeiner
Alle Rechte vorbehalten

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